schmarrn??? red mal mit den vielen leuten, die der meinung sind, dass sie die ortspolitik sehr wohl beeinflussen können (vor allem auch weil sie die personen kennen).
Vorher ist es um den Landtag gegangen, jetzt offenbar um Gemeinden, aber mit mir kann mans ja machen.
Während ich natürlich nicht ausschließen kann, daß du gerade mit den Ausnahmemenschen gesprochen hast, habe ich mir die Zahlen über die Wahlbeteiligung (nach Bundesland) bei den letzten Nationalratswahlen (die damals vorläufigen Daten, glaub ich, also noch ohne Wahlkarten; danke an Wolfibolfi für die Daten damals!) sowie den Landtags- und Gemeinderatswahlen in den letzten Jahren angesehen. Das Forum hat die Zahlen gefressen, als ich sie posten wollte, aber bis auf eine Ausnahme waren die Beteiligungen bei der Nationalratswahl höher, soweit ich das sehen konnte. Natürlich kann man mit Zahlen allerhand Schabernack treiben, aber zumindest macht mich der Vergleich noch viel skeptischer, ob lokale Wahlen die Menschen wirklich mehr interessieren.
Mal abgesehen davon, daß der Vorschlag, bundesweite und lokale Wahlen zusammenzulegen, schon daran scheitert, daß der Nationalrat zu Instabilität tendiert und die Wähler sich wohl eher gefrotzelt fühlen würden, wenn ihnen wegen der Auflösung des Nationalrats der Landtag weggenommen würde.
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du darfst gleich in meinem kuhdorf damit anfangen.
Aus organisatorischen Gründen muß ich im Moment auf Interviews vor Ort verzichten, aber wenn du den Namen des Dorfs bekanntgibst, könnten wir uns als ersten Anhaltspunkt die Wahlbeteiligungen der letzten paar Wahlen rauskramen?
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würdest du auch mal die bezirkszeitung lesen
Als Bewohner von Ottakring (Mitte, nicht irgendwo an der Grenze zu "besseren" Bezirken) nehme ich mir stattdessen einfach mal das Recht heraus, auf der Straße die Augen aufzumachen. Der unverschämte Preis für mittelmäßige Käsekrainerhotdogs (3.20) erbost mich mehr als in meiner Wahrnehmung nichtexistente Wettbüros.
(Der Fairness halber muß ich anmerken, daß ich seit 27. April nicht mehr zuhaus war, was den Wettbüros mehr als 50 Tage Zeit gegeben hat, sich unverschämt zu verbreiten. Aber von meinem daheimgebliebenen Mitbewohner habe ich auch noch keine Empörung mitbekommen, also gehe ich einfach davon aus, daß keine Gefahr im Verzug ist.)
Das soll jetzt nicht heißen, daß es gar keine Wettbüros und gar keine Kriminalität gibt. Ja, es hat letztes Jahr (?) in einem Wettbüro (?) auf der Ottakringer Straße eine Schießerei gegeben. Aber aus einem Fall kann man keine sinnvolle Verallgemeinerung ableiten, und auch der hübsche Name der Straße heißt nicht, daß da ein ganzer Bezirk total versumpft.