Beiträge von Plantschkuh!

    Hallo,

    ich bin dabei, meinem LaTeX die Hyphenations für eine neue Sprache beizubringen. Dafür hab ich auch eine Anleitung gefunden, die mir geholfen hat: language.dat editieren, initex latex.ltx aufrufen, aufs Beste hoffen. Das funktioniert auch, latex spuckt mir wunderbar abgeteilte DVIs aus.

    Aber: pdflatex beschwert sich, daß es die neue Sprache nicht kennt, und pdflatex --ini latex.ltx hilft auch nichts (es baut latex.fmt neu, aber offenbar wird dieses von pdflatex nicht verwendet). Weiß jemand, wie ich pdflatex bitten kann, auch Norwegisch als Sprache anzuerkennen?

    das vielleicht nicht, aber er kann euch die luft ordentlich verpesten/verstinken mit seinen chemischen experimenten. einmal im wintersemester vor 3 jahren hat er das bei uns als "strafe" gemacht und ich muss euch sagen der gestank war echt unerträglich...


    Das Audimax verstunken zurücklassen tun die Chemiker manchmal auch so. Daß sie ihre Experimente und Demonstrationen machen müssen, hat nichts mit geltungs- und streitsüchtigen Informatikern zu tun.

    Das er für ca. 50 Personen das Audi-Max braucht ist ein Witz.


    Daß Leute 20 Minuten zu früh um fünf Minuten vor 9 (mein Herz blutet allein von der Erwähnung dieser Uhrzeit, was macht ihr so früh?) durch fremde Vorlesungen stapfen und diese stören, ist hingegen der Gipfel der Rationalität.

    äh.. ist nicht genau das der punkt bei hashes, dass es keine 2 inputs gibt die denselben hash ergeben, das ist ja der sinn davon


    Nein. Wie auch? Ein MD5-Hash enthält 128 Bits, es gibt also nur 2^128 unterschiedliche Hash-Werte. Wenn ich 2^128 + 1 unterschiedliche Dokumente mit MD5 hashe, müssen zumindest zwei verschiedene den selben Hash-Wert erhalten. (Das bitte als Gedankenexperiment verstehen, ich weiß, daß 2^128 eine sehr große Zahl ist.)

    Zitat

    "daher kann man einen string etc nicht an seinem hash wert identifizieren" und nen absatz darauf steht da dass passwörter so sicher abgespeichert werden können


    Die Idee bei der Speicherung von Passwörtern als Hash ist, daß erstens das Passwort aus dem Hash nicht in vertretbarer Zeit herausgefunden werden kann, und es zweitens aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu einer Kollision kommt, d.h. zu einem Fall, wo jemand ein falsches Passwort eingibt, das aufgrund des korrekten Hashwerts als richtig akzeptiert wird. Theoretisch möglich ist das aber schon.

    Hashing von Passwörtern funktioniert in der Praxis seit Jahrzehnten.

    Zitat

    also inwiefern kann man eine datenmenge nicht am hash identifizieren? man hasht sie einfach nochmal und vergleicht die 2 hashes und hat sie identifiziert, man muss nur wissen mit welchem hash algorithmus


    Wie gesagt, das ist probabilistisch: Es ist sehr sehr unwahrscheinlich, daß man zwei unterschiedliche Datenmengen findet, die den selben Hashwert haben. Diese sehr geringe Wahrscheinlichkeit wird für die Praxis als "gut genug" befunden.

    Ansonsten gäbe es keinen Unterschied zwischen Hashing und Verschlüsselung, hmm?

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    ich verstehe nicht wieso man an der normalen uni c++ macht und an der tu java.. was ist da der hintergrundgedanke dabei wenn es sowieso derselbe stoff ist ca?


    Die Uni Wien kocht halt gern ihr eigenes Süppchen, die TU Wien kocht halt gern ihr eigenes Süppchen, das MIT machts mit Scheme als erster Sprache richtig, aber dort studieren wir halt nicht.

    Ich fasse zusammen: Ihr behauptet, eine Engine zu haben. Jetzt wollt ihr, daß wer anderer zu eurer Engine ein Spiel entwickelt, das ihr dann wohl zwecks persönlicher Bereicherung zu Geld machen wollt. Und ihr glaubt auch noch, daß das funktionieren wird. Mahlzeit!

    Was Profs betrifft, würd ichs am ehesten am IMKAI oder am Institut für Sprachwissenschaft an der univie probieren. An der TU scheint diesbezüglich (leider, leider) tote Hose zu herrschen.

    Darf man übrigens fragen, was deine Idee ist?

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    ich nehm mal an, dass ihr net die ganze zeit vorm pc hockts.


    Das kommt auf den Tag an, aber je nachdem, was "die ganze Zeit" bedeutet, tu ich das schon immer wieder.

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    wär ja auch ein bissl deppert.


    Wieso?

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    also: was machts ihr so? sport? fortgehen? kochen? kiffen?


    Jetzt im Moment tu ich Müsli essen, während die Waschmaschine läuft.

    Sonst... Zeitung oder Bücher (hab mir vor ein paar Tagen ein Bio-Buch aus der Bibliothek geholt, find ich voll spannend, obwohl ichs in der Schule nie gemocht hab) oder Wikipedia oder sonstwas lesen, mit meiner Freundin skypen bzw. mit meiner Freundin Zeit verbringen, wenn ich gerade nicht 1700 km weg bin. Ich geh zwei-dreimal die Woche jeweils 2-2.5 km schwimmen, im Sommer manchmal wandern bzw. sonst irgendwie spazierengehen, fortgehen, ins Kino etc. Mit Freunden kochen oder über Politik und sonstige abstruse Dinge reden. Sonntagabends traditionsreiches Treffen meines Freundeskreises in unserem Stamm-Kaffeehaus (das klingt jetzt irgendwie sehr abgehoben, ist es aber nicht).

    Ich bin im Buddynetwork der TU (http://www.buddynetwork.at/) und unternehme dementsprechend einiges mit den Austauschstudenten, die zu uns kommen (essen, saufen, Reisen nach Budapest, Prag u.ä., Tanzkurs, Lange Nacht der Museen etc.). Wenn ich wieder in Wien bin, möcht ich mir eine wohltätige Organisation suchen, bei der ich bissi mitarbeiten kann.

    Ich tu mich aber auch außerhalb des Studiums mit "Informatik"-Themen beschäftigen, was man durchaus auch als Ausgleich sehen kann.

    Kiffen ist blöd, da krieg ich immer einen staubtrockenen kratzigen Hals (abgesehen davon ist es eh ganz lustig, aber die Trockenheit stört mich so, daß ichs nimmer tu).

    Ich habe in BSCA eine Hausaufgabe bekommen!


    *google* Ah, Betriebssysteme und Computerarchitektur. BKADKK [1].

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    Ist eine 0Adressmaschine denkbar? und was wären die vorraussetzungen?


    Klar ist sie denkbar, ich kann mir ja auch einen rosaroten Elefanten denken. Die Voraussetzung ist, daß der Prozessor für jeden Befehl weiß, wo er die Operanden zu suchen hat. Apropos suchen, schon mal gegoogelt?


    [1] Das steht selbstverständlich für "Benutze keine Abkürzungen, die keiner kennt".

    Was meinst du mit "Wenn das C++-Programm nur zum Wegwerfen ist, dann ist Optimierung für die Katz..."?


    Du hast "im Endeffekt brauch ichs dann in Java" geschrieben. Wenn dein Endprodukt ein Java-Programm ist, hat es wenig Sinn, ein C++-Programm zu optimieren :)

    Was den arctan betrifft, wenn du etwas mehr Infos posten würdest, mit was für Werten du ihn aufrufst, was rauskommt und was rauskommen sollte, und vielleicht sogar den Code deiner arctan-Funktion, dann könnte man dir sicher besser helfen. "Funktoniert nicht" enthält gerade mal ein Bit an Information, das ist zuwenig, um Code zu debuggen.

    Im moment läufts noch unter C++, aber im Endeffekt brauch ichs dann in Java.


    Faszinierend. Rapid Prototyping mit C++? :)
    Wenn das C++-Programm nur zum Wegwerfen ist, dann ist Optimierung für die Katz...

    Ja so hab ichs, aber es kommt was falsches raus.. naja es stimmt nicht mit der Funktion atan2(a, b) überein.

    atan2(a, b) = Arcustangens(a/b)

    Das sollte das gleiche sein, ist es aber nicht..


    Die Taylorreihe konvergiert nur für |x| <= 1, aber es gilt arctan 1/x = pi/2 - arctan x. Hilft das?

    Wenn ein Zeichensatz zB 1234567890 drinnen hat (was gar net soo überraschend wäre), funktioniert der Code erst recht nicht.


    Das wär für einen C-Programmierer insofern kein Problem, als der C-Standard vorschreibt, daß die Ziffern von 0 bis 9 direkt aufeinanderfolgend in der richtigen Reihenfolge im Zeichensatz vorkommen. (Für Buchstaben gilt das nicht.)

    Zitat

    De facto verwendet seit den 80ern des vorigen Jahrhunderts kein System mehr einen Zeichensatz, der nicht auf ASCII basiert


    z/OS auf IBMs zSeries verwendet (optional, glaub ich, aber doch) zum Beispiel noch EBCDIC. Außerdem muß man sich in bestimmten Bereichen auch heutzutage immer wieder mit Legacy-Systemen rumschlagen. (Meine Mutter muß unter anderem immer wieder steinalte Cobol-Progamme warten -- es ist halt nicht alles Java und PHP :))

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    Niemand weiß, was 48 bedeuten soll dort. Wenn man zusätzlich noch 3 abziehen will, kann man ja einfach ('0'-3) schreiben.


    Klar, wobei fraglich ist, ob das irgendeine sinnvolle Semantik besitzt.

    Man muss '0' abziehen? Na Mahlzeit..


    Interpretier da nicht zu viel rein, du hast zuerst das Verb "müssen" verwendet.

    aber es is nicht korrekter..


    Es bietet weniger Möglichkeiten für den Code, nicht gemäß der Spezifikation zu funktionieren. Für mich ist das korrekter.

    Zitat

    Was steht 3 Werte hinter '0'?


    '0' + 3 == '3'. Du kannst die ASCII-Tabelle auswendig, ich den C-Standard. Ich glaube, meine Variante ist für C-Programmierer sinnvoller :)

    weil die kontrollen seitens der kieberer offensichtlich nicht dem zweck dienen, die öffentliche verkehrssicherheit zu erhöhen, sondern beschäftigungstherapie/gelegenheit zum bräunen f.d. kieberer sind. (sonst würdens ja auch bei schlechten wetterverhältnissen, wos sinn machen würd, kontrollieren)


    Ich muß zugeben, damit keine persönliche Erfahrung zu haben, aber da Rageboom genug offensichtlich viel zu stark verallgemeinerte Polemik verbreitet, ziehe ich auch in Zweifel, daß nur bei ausgezeichneter Wetterlage und grundsätzlich nur an unnötigen Stellen kontrolliert wird.

    Aber auch wenn doch: Auch ausgezeichnete Wetterlage und breite gerade Straße ohne irgendwelche Gefahren sind keine Lizenz zum Gesetzesbruch. Ganz einfach. Und wenn alle Leute durch Kontrollen, auch wenn sie nur bei Sonnenschein stattfinden, lernen, nicht zu schnell zu fahren, dann werden sie wohl nicht zu schnell fahren, auch im Winter nicht. Die Verankerung von "ich sollte nie zu schnell fahren" in den Köpfen der Autofahrer ist sehr wohl ein Beitrag zur Verkehrssicherheit (besser gehts natürlich immer, in dem Fall vielleicht sogar viel besser).

    Wenn noch 200 Leute posten, ob sie die Ergebnisse kriegen, dann... tja, was dann? Nichts.

    Um die Sache mal etwas analytischer anzugehen, Cookies und Javascript scheinen keinen Einfluss zu haben.