Eine SLR ist auch nicht fuer jeden Zweck die beste Kamera. Zum Beispiel Weitwinkelobjektive sind bei Spiegelreflexkameras etwas problematisch.
Wieso genau sind Weitwinkel problematisch? Meinst du du die Brennweiten-Verlängerung von APS-sized Modellen? Spielt eher eine Rolle für Architektur oder Reportage. Aber das sind Sorgen die er lange nicht haben wird. Natürlich kann er sich auch 'ne 5D mit full frame sensor kaufen und paar nette Objektive, kostet halt nur Schweinegeld und ist übertrieben. Er möchte ja die Kamera für Produktfotografie einsetzen. Digital ist da für den Workflow die bessere Wahl.
Zitat
Es gibt auch wirklich gute Kompakte, denen viele SLRs nicht das Wasser reichen koennen.
Naja, Herrgott .. eine Leica. 'ne neue MP oder M7 kostet so 4500 Euro ohne Objektiv - ein 50/1.4 dazu noch mal fast 3000 Euro. Und dazu ist die MP ja noch Film. Gut, könnte sich auch ne digitale M8 holen. Aber das is halt wieder übertrieben. Gegen eine MP hätt ich auch nix, hab' aber auch ohne genug zu lernen. Auch eine gebrauchte SLR um 70 Euro kann ausreichen.
Darum bin ich auch noch etwas am grübeln, ob ich zu einer DSLR oder zu einer Prosumer (nennt sich so, oder?) greifen soll... aber ich denk mal, wenn man wirklich langfristig gesehen ins Thema Fotografie hineinwachsen will, muss schon etwas mehr her, wo man auch die Technischen Spielereien verstehen lernt.
Du meinst diese Hybridmodelle, oder? Für den Anfang ganz nett vielleicht um sich mit der Bildkomposition zu beschäftigen. Vielleicht sieht' man auf den ersten Blick ja gar keinen Unterschied zu einer SLR. Trotzdem würd' ich mir besser eine "richtige" (SLR-)Kamera zulegen, da kannst du mehr mit Blende und Verschlusszeit oder ISO spielen und hast eine Systemkamera (z.B. Canon EOS) für die es viele (gute!) Objektive usw. gibt. Wenn du dann ernsthaft an der Fotografie interessiert bist schadet eine Film-Kamera auch nicht, da lernst du das Fotografieren noch mal aus einer neuen Sicht.