Beiträge von Wolfibolfi

    Es gibt halt leider sehr viele Leute, die sich von Astrologie ihr Leben diktieren lassen. Da steht ja nicht drin "Heute ist ein guter Tag für Schokolade", sondern Sachen, die das Leben tiefer beeinflussen.
    Ein Forumsmitglied hier hat doch mal was ähnliches berichtet. Irgendein Astrologe oder so (find das Posting leider nimmer) hat ihr zum Informatikstudium geraten, obwohl es möglicherweise eventuell doch nicht 100%ig das richtige für sie war. (ich denk, die meisten wissen, wen ich meine)
    Da hat man dank Astrologie dann gleich mal 1-2 Jahre verheizt.

    "Veränderungen im Job": Ich geh mal zum Chef, und sag, ich will eine 50%ige Gehaltserhöhung - wenns irgendwann klappt, dann doch sicher heute, oder?

    "Glück in der Liebe": Meine Frau hat mir heut eh viel zu wenig Marmelade aufn Striezel gschmiert. Ich lass mich scheiden, und werd heut gleich mal die Sekretärin anbraten.

    Sicher kann man sagen, dass die Leute es nicht ernst nehmen sollen. Aber dann muss man auch sagen, dass es eben vollkommen bescheuert ist, den Scheiss ernst zu nehmen. Und wenns aber selbst den Anspruch erhebt, was ernsthaftes zu sein, is es in meinen Augen Deppenfängerei/Betrug.

    Die Frage ist halt immer "Wie kommt man auf sowas?". Bei Homöopathie nimmt man halt Wirkstoffe, die irgendwas in der Richtung bewirken, das ist ja nicht völlig aus der Luft gegriffen.

    Aber Astrologie? Haben die Feldversuche gemacht, die nachweisen, dass die im Juli geborenen aggro werden, wenn der Uranus nen Meteor knutscht?

    Ich hab einen weggeworfenen Bürorechner vorm Sperrmüll gerettet, der ist jetzt mein Hauptsystem. Neue Graka musste aber sein.
    Achja... und es ist locker über ein Meter Isolierband drin, das Gitter ausm Netzteil ist rausgesägt, ausm gehäuse rausgezwickt, und die Kabeln angestückelt, weil mir die Adapter zu teuer warn.

    So ist das halt, wenn man aus dem ärmsten Bundesland kommt, ihr Kapitalisten!

    Die Frage ist doch:
    Wenn eine Homöopath nicht beweisen kann, dass sein Zeug was hilft - wie ist er dann drauf gekommen?
    Ich hab schon oft Schnupfen gehabt, und Eis gegessen, nach ein paar Tagen war der Schnupfen weg. Toll! Oder wär der auch so weggegange? Blunzn! Ich verkauf lieber Schnupfeneis, das ich bei Vollmond eine Viertelstunde auf einem Hunnengrab anschmelzen lasse, um 50 Euro das Kilo. Für beste Haltbarkeit bitte eine Eschenholzpyramide auf die Kühltruhe stellen.

    Wenns nach mir ginge, müsste man jede Zeitung, die Horoskope abdruckt, für ein Jahr aufn Index geben.

    Leider wirds wieder 2 Jahre dauern bis der Akku nichtmehr aufreisst, die Lüftung funktioniert, die CPU nichtmehr fiept, das Gehäuse keine Braunfärbung mehr bekommt, das Display fehlerfrei funktioniert, der Stromanschluss nichtmehr schmilzt, plötzliche Abschaltungen behoben sind, etc. etc.

    Ich empfehl dir ein Gericom, soviele Probleme machen nichtmal die.

    Mit Umfragen kann man eh nur so verfahren, wie mit Werbebannern, Fernsehwerbung und Greenpeace-Keilern. Was nicht automatisch geblockt wird, wird vom Retina-internen Nervblocker on-the-fly gefiltert.

    Ob eine Umfrage von TU Career, von der Regierung, oder von einer Fast-Food Kette ist, ist da nebensächlich. Vielleicht gibts wirklich ein paar Umfragen, die das Wohl des Befragten steigern wollen - aber da kann ich auch in der Salzach Gold waschen.

    Hach, so ein Pech, dass du das Programm nur auf einer alten Floppy gesichert hast, die du leider im Auto als Eiskratzer verwendet hast. Wenn du sie nur nicht im Sommer unter der Windschutzscheibe liegengelassen hättest - dann wär sie wenigstens nicht geschmolzen. Aber in dem Zustand, in dem sie war, hast sie ja nur mehr dem Nachbarshund verfüttern und seine Exkremente verbrennen können.

    Nein im Ernst, jeder kann ein Opfer von Datenverlust werden, auch die deutsche Bundeswehr. Eine Runde Mitleid für die armen - hat ihnen ja niemand gesagt, dass ein Backup nicht schlecht wär.

    Auch wenn du schon ganz scharf auf ein neues Notebook bist:
    Solltest du gerade angefangen haben zu studieren, und eh einen brauchbaren Computer in der Nähe haben, solltest dir erst das Notebook kaufen, wenn du es wirklich brauchst, so in 1-2 Jahren. (wirklich brauchen ist relativ - eigentlich brauchst es gar nicht).

    Wenn man später mal öfter was präsentieren muss, und man sich nicht dauernd mit den beknackt konfigurierten Präsentationsrechnern rumärgern will, ists natürlich praktisch.