Beiträge von Wolfibolfi

    jein. wenn du aber dienste wie gmail oder den reader verwendest bleibst du meist angemeldet. und dann bist du nicht mehr einer von 1000 max mustermaennern, sondern genau der max mustermann mit einer eindeutigen ID.



    Klar, da muss man sich entweder ausloggen, oder diese Dienste nicht verwenden, oder mit einer anderen Suchmaschine suchen. Aber zumindest wirds schwieriger, den Kurt Meier, der eingeloggt ist, mit dem Kurt Meier, der das Tennisturnier in Scheiblingkirchen gewonnen hat, zu verknüpfen. Klar, wenn der Kurt Meier dauernd nach Tenniskram googelt und bei Google Maps was in Scheiblingkirchen einzeichnet, wird ers wohl sein. Aber das sind Informationen, die man auch ohne Google zusammensocialengineeren kann.

    @ wolfibolfi: echt du hast da noch leute? wow... das sind aber alles informatiker oder? *g* die verwenden das vllt noch am ehesten :winking_face:



    Die Jabber-Leute sind in der Tat eher Computer-affine Leute, aber nicht unbedingt Informatiker. Die ICQ-Leute sind bunt gemischt. Wobei, wohlgemerkt: Den originalen ICQ-Client verwendet natürlich schon seit Jahren keiner mehr. Miranda/Pidgin, sonst gibts kaum was.
    Ich würds im übrigen als nen ziemlichen Rückschritt ansehen, wenn ich erst auf ne Website gehn muss, um jemandem zu schreiben. Und ich denk, wer jetzt noch kein Facebook hat, also eingestiegen ist, als es noch cool und hip war, wird jetzt auch nimmer in diese Datenschutzhölle rein.

    Macht schon Sinn, wenn man viele Dateien hat, die durch welche ersetzt werden, die eine Spur größer sind. Allerdings geht das auch jetzt schon, wenns ganz wenig ist, und es sich im selben Block noch ausgeht, und drum wirds dann wohl auch nur bei relativ wenigen Files was bringen - bei den andern greift man ins Klo, weil das neue File dann doch ein bisserl zuviel größer ist, oder es wird einfach nie größer und der Platz hinterm File versauert da.
    Bedenke: Je weniger zusammenhängender Platz frei ist, desto eher wird dann in diese Zwischenräume geschrieben, und du hast den Fragmentierungs-GAU.

    Du kannst dir das wie lauter kleine Bilder darstellen, die mit Gewichten versehen und zusammenaddiert werden. Je komplexer das Teilbild ist, desto mehr solche Basisfunktionen brauchst du, um es mit wenig Verlust darzustellen. Wenn du jetzt 5 solche Bilder benötigste, haben die alle Koeffizienten, z.B. 4,2,1,8,4. Wenn du ein ungerades Bit encoden willst, passts, wenn du ein gerades encoden willst, musst du einen Koeffizient um 1 dekrementieren, damit die Summe gerade ist.

    Die Funktionen werden in einer diagonalen Zick-Zack Reihenfolge verwendet, links oben ist die "most significant function", rechts unten die "least significant function". Ich glaub, in einer deiner Quellen wars so, dass man den Koeffizienten der "least significant used function" verändert hat, weils optisch am wenigsten am Bild geändert hat. Allerdings ist das sehr anfällig für statistische Attacken, drum war der nächste Versuch, einen anderen Koeffizienten zu suchen, der nicht auffällt. Wobei, so sicher bin ich mir da jetzt nicht. Den andern findet man ja auch leicht.

    Vielleicht hilft dir das Geschreibsel trotzdem. :)

    Das fand ich doof, weil irgendwie jeder dem Marian übers Maul gefahren is wenn er was sagen wollte



    Jep. Ich seh zwar durchaus ein, dass eine Informatiker-Logik bei sozialen Fragen nicht nicht so "treffsicher" ist, aber Marians teilweise "unangenehme" Fragen wurden teilweise im Politiker-Style "beantwortet" (wenn man das so nennen kann), und der ORF wollte ihn meiner Meinung nach nicht als ernstzunehmenden Diskutanten, sondern als "Ausstellungsstück" - jemanden, der in ner halben Minute die Geschichte des Hochbegabten erzählt. Und das, wo er der einzige war, der aus der Sicht der Schüler berichten kann, ohne dabei den Zustand von vor Jahrzehnten zu beschreiben.
    Die andern haben halt mehr (und andere) Diskussionserfahrung, und während er den andern die Lücken in ihren Thesen zeigt, indem er ihnen unangenehme Fragen stellt, wirft man dem Jungspund halt einfach ein "nein" hin.

    Viel schlimmer find ichs (wies mir schon öfters passiert ist), dass man mir krampfhaft ein Getränk aufschwatzen will, auch wenn ich gar keins will. Das Argument, dass der Wirt ja an den Getränken verdient, zieht nicht - wenn im Supermarkt etwas in Aktion ist, fühl ich mich ja auch nicht verpflichtet, ein paar Beschissprodukte dazuzunehmen. Sogesehen ists recht ok, wenn das Wasser was kostet (und auch auf der Karte steht) - denn dann ist das 10-cent-Wasser ein stinknormales Getränk wie der 3-Euro-Apfelsaft, und der Kellner gibt a Ruh.

    Generell geht mir die österreichische Gastronomie wegen der diversen Zickereien (Getränkepreise im allgemeinen, Leitungswasserzirkus, das n+1te Bier im Centimeter, das krampfhafte Sträuben gegen Nichtraucherschutz, ewiges Warten bis man mal die Rechnung kriegt (ich steh da mittlerweile auf, zieh mich an, und zahl an der Theke, wenn sies nicht kapieren)) dermaßen auf den Keks, dass ich eigentlich kaum noch in Lokale geh. (und ja, ich bin mir bewusst, dass ich denen nicht abgeh :) )