Beiträge von Wolfibolfi

    Nen Forumsflame gibts zu jedem dieser Themen. Aber dass man sich im Real-Life von Leuten nerven lassen muss, ist da nicht normal.
    Den Solarzellennachbar muss ich schon mit Pro-Nukular-Ideologie zumüllen, damit er mich zurücknervt.
    Moslems irgendwo sind sicher ärger, als die hier.
    Die meisten Linux-User halten sich im Real-Life zurück. Denn wenn man jemanden überzeugt, wird man in Zukunft eh nur mit Fragen zu Linux genervt.
    Die Öffi-Diskussionen beschränken sich auch eher aufs Forum.

    Keine Ahnung, ob dus brauchst. WinXP 64 gibts halt vom ZID nicht, d.h. wenn dus nicht hast, aber 64 Bit willst, musst Vista nehmen.

    Und der Core 2 Duo ist halt ne 64 Bit CPU. Kannst natürlich auch sagen, dass dir das wurscht ist, und WinXP installiern. Mir wärs im Moment auch wurscht.

    Gilt beim Huawei nicht. Das hat ein eingebautes Flash-Storage-Device, auf dem die Treiber fürs Modem drauf sind. Man muss es also einstecken.

    Alternativ kannst ja die Treiber von Huawei versuchen:
    Drück mich, allerdings ohne Gewähr. Besonders die Einwahlsoftware ist dann wohl nicht auf one eingestellt, und könnte Probleme machen.

    Hab jetzt zuerst Klav Kalash gelesen, muahaha.

    Na Ragy, du bist normaler Vegetarier, das is ok, fast jeder kennt ein paar Vegetarier, und die sind auch wirklich nett. Aber Veganer wollen immer ihre komplette Lebensphilosophie ihrer Umgebung aufdrücken. Moslems machen das nicht, Linux-User machen das nicht, Öffi-Fahrer machen das nicht, Solarzellen-Betreiber machen das nicht, nur Veganer. Ein guter Grund, den Leuten aus dem Weg zu gehn.

    Außerdem sollt man sich die Frage stellen, obs wichtig ist, was man als Einzelperson tut, oder was die Gruppe tut.

    "Wer kauft die Lebensmittel schon am Bauernmarkt" ist da gleichbedeutend mit "Wer kauft schon die Sojamilch, die garantiert nicht ausm ex-Regenwald stammt"

    Wenn einem das wichtig ist, macht man das. Die andern machens nicht. Und hey, unser Gemüse/Obst stammt schon allein aus klimatischen Gründen sehr oft nicht aus der Region. (Und ja, ich ess es auch - aber ich geh nicht nach dem Motto "kein Tier hat gelitten, also ists ok")

    "70% des Amazonas-Regenwaldes sind bereits in Weideland umgewandelt"

    Tja, andere Quellen - andere Sitten:

    Zitat von Tropenwaldnetzwerk


    Abholzung, Landwirtschaft und Infrastrukturmaßnahmen haben bereits 20 Prozent oder 4,1 Millionen Quadratkilometer des Amazonas-Waldes zerstört, der 60 Prozent der Fläche Brasiliens bedeckte. Allein in den vergangenen vier Jahren ging ein Gebiet so groß wie der Süden des US-Staats Kalifornien verloren.

    Da steht auch:

    Zitat

    "Bei unseren Erhebungen im Jahr 2000 war die Holzeinbringung noch der größte Feind des Regenwaldes." Das habe sich heute geändert. "Die Verlockung auf gerodetem Urwaldboden Soja anzubauen ist viel größer, denn Soja wird als Futtermittel überall hin verkauft."

    Das auf vier-pfoten ist wohl ein Übersetzungsfehler, denn 70% sind noch nicht abgeholzt. Eventuell sind 70% der abgeholzten Flächen jetzt Weideland, das könnt ich mir eventuell vorstellen, vermutlich ist aber viel mehr Soja-Fläche dabei, immerhin ist das für viele Brasilianer auch ein Treibstoff.

    das mit dem treibhauseffekt zieht hier, aber nur ganz wenig. und zwar deswegen: würden wir die regenwälder stehen lassen (geht nciht mehr, weil wir schon zuviel gerodet haben) dann könnten wir es uns leisten soja zu importieren. aber wer dem planeten die luft zum atmen nimmt, für 3 jahre rinderhaltung, sollte sich nicht über transport CO2 beim soja beschweren. (ich meine jetzt nicht euch persönlich sondern alle die meinen "ja soooo viel abgase nur für transport, aber selbst von der rodung profitieren)

    1.) Fleischesser claimen nicht permanent den Weltverbesserer-Titel für sich, Vegetarier manchmal, Veganer oft. Ein guter Grund also, auf die Schäden durch Sojaanbau hinzuweisen.

    2.) Soja machen laut Wikipedia 8% der Exporte Brasiliens aus, Fleisch (aller Tierarten) nur 6,8%. Ähnlich wie bei Soja siehts wohl auch auf Zucker-Plantagen aus. Mein Fehler: Ich rechne hier jetzt nicht Dollar in Tonnen um, ist mir zu blöd. Aber immer wieder das Rinderbeispiel zu bringen, ist lächerlich, da das zwar passiert, aber flächenmäßig wohl nicht an Soja, Kaffee, Zucker etc. heranreicht. Und dass Österreich nicht von den Rindern ernährt wird, die auf der Weide den Löwenzahn aus der Wiese rupfen, ist zwar klar, aber immerhin kommen auch die armen Rinder, die wenig Bewegungsfreiheit haben, aus der Region. Es ist in Österreich zumindest möglich, Fleisch vom Direktvermarkter zu kaufen, geht auch mit Gemüse, Bauernmärkte gibts zuhauf (auch in Wien). Aber Sojabohnen wirst da keine finden, weil die hier eben keiner anbaut. Hätt aber eh keine Ahnung, wie man die verarbeitet.

    3.) Mir ist natürlich klar, dass Soja in haufenweise andern Lebensmitteln drin ist, die auch Fleischesser zu sich nehmen.

    Die Sojamilch von z.B. Alpro gibts in jedem Supermarkt, garantiert nicht auf gerodeten Gebieten angebaut und gentechnikfrei.

    Hm, wenn das, was da steht, wirklich stimmt, ist das natürlich eine gute Alternative. Allerdings kommt Soja, auch wenns nicht auf gerodetem Regenwaldgebiet von Brasilo-hartz4-Spargelstechern geerntet wird, nicht grad aus der näheren Umgebung. Durch den vermutlich recht weiten Transport ist das ganze natürlich auch nicht optimal. Selbiges gilt aber eh für fast alle Nahrungsmittel.
    So gesehn ist Kuhmilch doch noch am ehesten rückverfolgbar, denn dass die NÖM-Milch aus nem weissrussischem Euter flutscht, bezweifle ich dann doch sehr stark.
    Hier muss man ausnahmsweise auch mal die USA in Schutz nehmen, die den Großteil ihres Sojabedarfs selbst decken.

    Ja, hab das heut auch in der futurezone gelesen. Bei dem Nickname ists eh schon klar, da will halt einer bissl provoziern, wayne.

    Von wegen "der Henne machts was aus":
    Jedem Viech, dass von einem andern gefressen wird, machts was aus. Wenn ne Vogelmutter ein Kuckucksei im Nest hat, und der ev1l offspring die andern Eier von der Nestkante schubst, wird sie sich auch nicht sonderlich freuen.
    Ich bin auch gegen Massentierfabriken, aber gegen halbwegs normale (Nutz-) Tierhaltung hab ich nix.