Zitat
Wer über den Tod eines anderen Menschen erfreut ist, ist kein Humanist. Wer kein Humanist ist, ist nicht geeignet, eine Asyl-NGO zu leiten. Daher: Rücktritt, um zumindest sein Gesicht zu wahren. So einfach ist das in meinen Augen.
Dumm ist, wer nicht zwischen Amt und Person unterscheiden kann. Politisch naiv ist, wer glaubt, dass sich durch die Person das Amt ändert.
also ich kann da nicht 100%ig zustimmen, auch wenn mir zachn am herzen liegt *gggg*
eine person, mit ihren einstellungen, wertvorstellungen, später daraus folgenden entscheidungen und damit ihrem einfluß flößt dem amt erst leben ein. und damit eine richtung. es gibt beides - die person, die das amt beeinflusst und das amt, das die person verändert. ersteres ist am beispiel haider gut ersichtlich. er hat dasselbe amt inne, das weitere 8 leute in österreich haben. aber er mißbraucht sein amt, er führt dies in eine richtung die seiner person entspricht. die verlethzung der verfassung entspringt seinen wertvorstellungen, die aber erst durch die autorität seines amtes relevant werden.
auch zweiteres findet viele spiegelbilder. macht kann (muss nicht) eine person verändern. eas gibt genug beispiele wo gute menschen, mit humanistischen einstellungen durch die erhaltene macht (also durch das amt das sie bekleidet haben) "verdorben" wurden, und mal schnell mal langsam zu bestien wurden. auch hier haben amt und person eine "innige beziehung".
naja, dann bin ich vielleicht doch politisch sehr naiv, aber ich glaube sehr wohl, dass sich das amt durch die person ändert. zwar nicht die amtsbezeichnung, oder der machtbereich des amtes. aber die person die das amt bekleidet, ändert alles was das amt vorgibt/erlaubt zum guten oder zum schlechten.
bsp: prokop ist dafür verantwortlich, dass die polizisten die "an neger" abmurksen wieder frei rum laufen (wenn ich mich nciht täusche sogar jezt wieder polizisten sind). sicher hat ein gericht so entschieden, aber das gericht ist auch nur der laufbursche für die gesetze des innenresorts. sie hat also das amt dazu mißbraucht um ungerechtigkeit umzusetzen. ohne dieses amt hätte sie höchstens ihrm mann die deckung beim handball erklärt. und ein anderer in diesem amt, hätte vielleicht nachgedacht und entschieden, dass ein mensch mit einem IQ über 0,5 wissen müsste, dass irres kniedrücken aufn brustkorb die atmung beeinträchtigt.
und auch den gedanken, dass man sich nicht über den tod eines menschen freuen darf... ich weiß nciht... kann ich nicht zustimmen. denn ob man sich freut oder nciht ist keine frage der humanistischen einstellung sondern eine frage der schwere seiner handlungen. es haben sich millionen zurecht gefreut, und haben getanzt und gefeiert als hitler nur mehr ein fleck faschiertem an seiner bunkerwand war. (gut, sicher war das jetzt ein sehr populistisches beispiel). es haben sich millionen gefreut als ceausescu im kugelhagel zu boden ging. am fuße eines massengrabes in yugoslawien haben sich sicher viele gefreut über den tod dieser bestie milosevic.
gut ihr könnt jetzt sicher einwenden, das waren einzelschicksale und sehr wenig im vergleich zu den vielen "mächtigen" ämter. stimmt, aber ich wollte nur zeigen: freude über das ableben eines menschen kann es durchaus geben.
nein, ich vergleiche prokop nicht mit den herren aus den beispielen. aber nur weil ihre handlungen nicht diese schwere und diese folgen gehabt haben.