Beiträge von Jensi

    Oder man verwendet ein einfaches C-Progamm:

    Cool; für das Drehen an Krankenkassenbeiträgen konnte ich mich schon immer begeistern. Da fallen einem so viele Sachen ein, wie man Menschen für unvernünftiges Handeln bestrafen oder sie für brave Sachen belohnen kann, da kommt richtig der Schulmeister in einem auf Hochtouren:

    +10% für Dicke!
    +10% für Raucher!
    -10% für Sportler, außer bei gefährlichen Sportarten, dort +20%!
    +10% für Autofahrer!
    -50% bei Verpflichtung zu Selbstmord in spätestens 10 Jahren!
    +10%*(100-x)/100, je nach Punkteergebnis x (0-100 Pkt.) beim verpflichtenden zweijährigen Erste-Hilfe-Pickerl!
    +10% bis +30% bei gefährlichen Berufen (festzulegen jährlich von der Krankenkassenbeitragsstatistikkommission)
    +10% bei Wohnorten in der Nähe eines Atomkraftwerks!
    +20% bei Wohnorten in der Nähe eines Kohlekraftwerks!
    +30% bei Zu-Silvester-auf-den-Stephansplatz-Gehern!

    und und und... was für ein Spaß!

    Oje, ich glaub das war es dann zum Thema "freie Software". Jetzt wird in diesem Thread vermutlich nur noch über Grundgehalt diskutiert. Naja - Ist ja auch interessant. Hat aber mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun.


    Deshalb hab ich ja auch Off-Topic dazugeschrieben. Wobei ganz trennen kann man das nicht, zumindest solang man nicht nur über die sachlichen Unterschiede zwischen freier und nicht-freier Software sprechen will, sondern auch über die Daseinsberechtigung selbiger.

    ich bin der meinung, dass staatliche organisationen solche bilder, wenn vorhanden, zur verfügung stellen sollten.


    Ja. Das gleiche gilt für Kartenmaterial. Das Zeug wird teilweise mit viel Steuergeld erstellt und dann soll der Bürger nochmal extra bezahlen, wenn er das auch (in einem vernünftig nutzbaren Format) haben will.

    <edit> Manche Länder bauen dann aus irgendwelchen Gründen der Staatsräson auch noch Mist in die veröffentlichen Karten ein, um den "Gegner" zu verwirren. Danke! </edit>

    Wo kommt dann noch das Geld für die Leute her, die daran gearbeitet haben?


    Wenn man für die Software nicht bezahlen muß, muß man dafür aber auch kein Geld verdienen, um sie zu bekommen. D. h. der allgemeine Arbeitsaufwand sinkt, eigentlich ist das eine Effizienzsteigerung. Die momentane Wirtschaft interessiert sich aber nur dann für Effizienzsteigerungen, wenn dadurch der Profit wächst, nicht wenn die Arbeitslast für den einzelnen Menschen dadurch geringer wird.

    IMHO muß sich die Gesellschaft langsam von dem Ideal der Vollbeschäftigung lösen und aufhören, Arbeitslosigkeit als sowas wie eine Krankheit anzusehen. In Zukunft muß wahrscheinlich nur mehr ein vergleichsweise geringer Prozentsatz der Bevölkerung arbeiten, um alle notwendigen Güter herzustellen.

    Profitieren könnten davon alle. Das bedingt aber, daß man die Nichtarbeitenden nicht als nutzlose Esser ansieht, die man am Existenzminimum dahindümpeln lassen muß, sondern als Leute, die die Muße haben, sich in ihrer Freizeit mit Dingen zu beschäftigen, die sie interessieren.

    <offtopic>
    Wenn zB 20% der (momentanen) Weltbevölkerung den gesamten Konsumbedarf decken könnten, und sich von den restlichen 80% nur 0,01% freiwillig mit OSS-Projekten beschäftigen würden, hätten wir eine halbe Million Programmierer, die ohne Gewinnabsicht und alle damit verbundenen Nachteile für die Benutzer Software schreiben könnten.

    Momentan wird halt viel Arbeit "erfunden", nur damit jeder einen Job hat und die Wirtschaft "in Schwung bleibt". Der eine produziert einen Haufen beschriebenes Papier, das der nächste shreddert. So kriegen beide Geld und können sich was dafür kaufen, hat aber für sein Geld eigentlich keinen Mehrwert produziert. Vernünftiger wäre es, wenn Geld nicht das Maß aller Dinge wäre, sodaß man unnötige Jobs streichen und den Menschen die Zeit zurückgeben kann, OHNE daß sie deswegen verhungern müssen.
    </offtopic>

    Ich finde, freie Lizenzen haben eigentlich nur vor diesem Hintergrund Sinn.

    1. Ist die Hardware die ich oben beschrieben habe leistungsfähig genug


    Da bin ich ziemlich zuversichtlich, ja.

    Zitat

    2. Welches OS soll ich verwenden?


    Es gibt gerade für Serverfunktionalität irrsinnig viel Software für Linux. Und die ist dank Open Source auch noch gratis. IMHO kann es einem gar nicht schaden, mal aus der bekannten Windows-Welt auszubrechen und zu schauen, wie Sachen in anderen Betriebssystemen umgesetzt werden. Dabei kann man auf jeden Fall einiges lernen.

    Zitat

    3. Welche Programme könnt ihr mir empfehlen?
    Also ich brauche programme für:
    - FTP-Server (mit Passwortschutz natürlich, Benutzerverwaltung und so,...)
    - Backup-Tool
    - Fernwartung (für Windows kann ich glaub ich Teamviewer und Radmin verwenden)


    Auf FTP würd ich eher verzichten, wenns nicht unbedingt sein muß. Wofür hast Du Dir das gedacht? Für Zugriff von außen? Grad dafür für ich's sein lassen. SSH ist sicherer und bietet auch die Möglichkeit, Dateien zu übertragen. Benutzerverwaltung hat man damit auch "automatisch" (einfach einen lokalen Benutzer einrichten).

    Für Dateiaustausch mit Windows-Maschinen innerhalb des LANs gibt's Samba, damit kann man die aus Windows bekannten Freigaben zur Verfügung stellen.

    Backups kann man super mit rsnapshot machen. Damit kann man alle paar Stunden einen Snapshot erstellen, in dem nur das Platz verbraucht, was sich seit dem letzten Snapshot geändert hat - braucht weniger Speicher, als man denkt. Man hat dann stündliche, täglliche, wöchentliche, monatliche, jährliche Versionen der

    Fernwartung: Ebenfalls SSH - ist zwar command line, daran muß man sich sicher erst mal gewöhnen, aber wenn man's mal intus hat, gehts auf jeden Fall schneller als Herumklicken. Vor allem, wenn man mal über eine langsame Verbindung von außen zugreifen muß, ist es ein Vorteil, wenn man keine bunten Bilder übertragen muß, nur um die Einstellungen irgendeines Dienstes zu ändern etc.

    Sobald man seine Konfigurationsdateien mal kennt, ist es bequemer, diese mit einem Text-Editor zu ändern, als in irgendwelchen Dialogfenstern herumzuklicken. Grund:

    • Man kann Volltext-Suche benutzen ("auf welcher der 20 Registerkarten von Extras > Optionen > Einstellungen > Netzwerk war noch schnell die Einstellung für...?")
    • Man kann Kommentare zu Einstellungen dazuschreiben, damit man in einem Jahr auch noch weiß, warum man die grad so gemacht hat und nicht anders.
    • Man kann die Dateien leicht als Backup irgendwo hinkopieren und wieder zurückholen, falls man Mist gebaut hat und/oder das System aus irgendeinem Grund neu einrichten muß.

    Der MX-Eintrag sagt aus, AN welchen Mailserver die Mails für eine bestimmte Domain geschickt werden müssen, nicht woher sie kommen können (dafür könnte man SPF verwenden).

    Wenn Du keine eigene Domain hast, verwend den SMTP-Server Deines Providers, um Deine Mails zu relayen. Andernfalls werden die meisten Mailserver die Mails nicht zur Zustellung übernehmen.

    Das wird auf reiner Willkürbasis vom Mistplatz-Mitarbeiter entschieden. Meistens sagens überhaupt nix, auch wenn man mit einem voll beladenen Lieferwagen daherkommt, aber ich bin auch schon mal abgewiesen worden, obwohl das Auto da gar nicht so voll war wie die anderen Male. Daß das nicht gewerblich ist, ist dann völlig wurscht, da wird nicht diskutiert ("könnt ja jeder sagen"). In den offiziellen Bestimmungen steht IIRC, daß der Mist nicht mehr als einen Kubikmeter überschreiten darf, aber das hat man ja flott mal beisammen. Glaub nicht, daß ich jemals mit weniger als dem Volumen dort war, zahlt sich ja sonst gar nicht aus, extra hinzufahren.

    War allerdings nie mit Elektronikschrott dort, dazu hab ich keine Erfahrungswerte. Glaub aber nicht, daß das anders behandelt wird.