Und vorallem wenns von Mitstudenten kommt regt es mich auf, weil die eigentlich wissen sollten, dass eine Universität numal keine Lehre, kein Humboldt-Lehrgang und keine FH ist. Ziel einer universitären Ausbildung ist eben NICHT dass du nacher für einen Beruf eine maßgeschneiderte Ausbildung hast.
Ach, das weiß sicher jeder, der in diesem Thread gepostet hat.
Der Unterschied ist halt, daß die einen der Meinung sind, daß es nur dem einzelnen was bringt, wenn er irgendwas auf der Uni herumtut, was dann nicht mal eine Berufsausbildung ist, und die anderen meinen, daß es auch der Allgemeinheit nützt, wenn ein paar Leute das so handhaben.
Ich schreibe bewußt "ein paar Leute", nicht um die Kosten herunterzuspielen, sondern weil ich glaube, daß man die meisten Leute im allgemeinen - und Studenten fallen da genauso rein - dazu prügeln müßte, irgendwas zu lernen, was sie nicht ganz sicher unbedingt heute oder morgen brauchen. Selbst drei Monate in der Zukunft ist noch zu weit weg.
Seien wir doch froh, daß es Leute gibt, die sich freiwillig aus reinem Interesse weiterbilden. Wahrscheinlich sind darunter genau die Menschen, die irgendwann brauchbare Entdeckungen machen. Jemand, der sich nur mit den notwendigesten Voraussetzungen für eine Berufsausbildung beschäftigt, wird garantiert kein Archimedes, Newton, Euler oder Gauß.
(Ich wär zumindest nicht beleidigt, wenn Archimedes, Newton, Euler oder Gauß keine Studiengebühren gezahlt haben)