und auch mit leuten die geerbt haben habe ich kein ernsthaftes problem.
Du hast es vielleicht anders gemeint, aber ich werfe doch was ein. Nämlich daß man kein Problem mit irgendwem haben muß, um eine Erbschaftssteuer sinnvoll, gerecht und richtig zu finden. Ich hab kein Problem mit mir, ich habe vor einiger Zeit geerbt, und theoretisch sollte es sich mit den Stichtagen genau so ausgegangen sein, daß ich noch Erbschaftssteuer zahlen muß, auch wenn es sie nicht mehr gibt. Ich werde die auch zahlen, wenn der Bescheid mal daherkommt.
Das Doppelbesteuerungsargument ist schwach: (Die meisten) Steuern beziehen sich nicht auf Vermögen, sondern auf Transaktionen. Die Transaktion des Erbens wird (wurde) genau einmal besteuert; aus wievielen besteuerten Transaktionen das geerbte Vermögen entstanden ist, ist irrelevant und auch nicht nachzuvollziehen. Im Besonderen hat der Erbe üblicherweise noch nie Steuern für dieses Vermögen gezahlt.
Beim Erben kriegt man etwas, für das man üblicherweise effektiv genau gar nichts getan hat. Dem gegenüber stehen Lohnsteuern, wo man quasi Steuern dafür zahlt, daß man arbeiten durfte! Außerdem entsteht der Lohn auch nicht aus dem Nichts, sondern wird vom Arbeitgeber in anderen zigfach besteuerten Transaktionen eingenommen. In der Mehrfachbesteuerung gibt es keinen Unterschied zwischen den beiden Einkommensformen; wenn es einen Unterschied in der Gerechtigkeit gibt, dann ist die Ungerechtigkeit die generelle Steuerfreiheit von Erbschaften.
Zitat
was ich jedoch NICHT in ordnung finde, und womit ich persöhnlich ein problem habe, ist wenn jemand nicht arbeiten WILL und lieber nur von den sozialleistungen lebt. und glaub mir, das sind SEHR viele!
Ich würds dir gern glauben. Es würde dafür allerdings helfen, irgendwelche konkreten Angaben vorgesetzt zu kriegen.
Zitat von [fl]Quel`Tos;532044
Edit: p.s. weiß eigentlich jemand, was diese Zugangsbeschränkungen zu Masterstudien (also mit absolviertem Bachelor) für einen Sinn haben sollen?
Es soll wohl darauf hinauslaufen, Masterstudien als besonders elitär darzustellen. Dann kann man Millionen in Anzeigekampagnen stecken, die erläutern, wie toll die Unis nicht sind. Oh, und für eine Eliteausbildung kann man auch mehr kassieren.