Beiträge von Wolfibolfi

    Die Tatsache, dass es freiwillig ist, macht das ganze harmlos. Muss ja keiner mitmachen. Wenn die TU von dir nen Studivz-Account mit Realname verlangt, um dir ein Diplomzeugnis auszustellen, dann kannst du dich aufregen.

    Immerhin gilt hier informationelle Selbstbestimmung. Und die gilt eben in den andern angesprochenen Fällen nicht. Dass es mehr oder weniger sinnvoll ist, den echten Namen anzugeben, sieht man daran, dass der Herr daff von früheren Schulfreunden eventuell nimmer gefunden wird, wenn er sich nicht schon damals daff genannt hat. Wers nicht will, machts halt nicht.

    Nur weil man die Herausgabe von Information verweigern kann, muss man es noch lange nicht.

    Die Tatsache, dass jeder meine Matrikelnummer in den Whitepages findet, und damit Haufenweise Prüfungsergebnisse im Netz findet, meinen TU-Webspace sowie meine Emailadresse mir zuordnen kann, tut mir wesentlich mehr weh, als die Tatsache, dass im studivz steht, auf welcher Schule ich war, und dass ich wirklich noch Kontakt zu ner Mitschülerin hab.

    Ein paar wissenschaftliche Tätigkeiten an der Uni, und du kannst schon auf ne Konferenz ins Land of the Free fahren, und gleich mal deine Pfote auf nen Sensor drücken. Dass Prof Purgathofer genauso wie die meisten hier dagegen ist, bringt dir dabei herzlich wenig. Wenn man hinfahrn will, muss mans machen.

    Auf öffentlichen Plätzen, sowie in der U-Bahn wirst gefilmt, kannst aber nix dagegen machen. Ob ne Bank zurückverfolgt, wer die Banknote, die vom Billa zurückkommt, aus dem Bankomaten gezogen hat, kann keiner von uns beurteilen. Zutrauen tu ichs ihnen.

    Soll nicht heißen, dass mir Datenschutz unwichtig ist. Aber in jedem Telefonbuch stehn mehr persönliche Daten, als im Studivz. Der Unterschied zwischen Studivz und staatlicher Spionage ist: man hat was davon, man findet alte Freunde wieder, bzw. verliert sie nicht mehr aus den Augen.

    Darum gehts nicht, Ragy. Linux hat nicht verschlafen. Wenn, dann haben SuSE, Redhat und Co. verschlafen. Aber selbst das würd ich nicht behaupten. Der größte Mangel an Linux ist halt nun mal der teilweise mangelnde Herstellersupport, da hilft nur der Kauf der richtigen Hardware.
    Und hey, um Marktanteile streiten sich Konzerne, den Entwicklern ist das wurscht. Besonders, wenn die Software eh frei ist. Oder kratzts mich, wieviele Leute, dieses Posting lesen?


    Die IE Mängel sind schon viel älter, ich wollt den Krempel schon in der Version 3.0 nie verwenden, und hab mich mit Netscape gequält. Und nachdem Netscape 6 so ein Griff ins Klo war, bin ich bei Opera gelandet. Firefox ist kein schlechter Browser, aber in meinen Augen auch schon zu sehr darauf ausgerichtet, ein IE-Ersatz zu sein.

    Linux gibt dem normalen Benutzer von Haus aus eingeschränkte Rechte, unter Windows hat man in der Standardkonfiguration Administratorrechte (was ich persönlich für Wahnsinn halte). Mit einem Linux-Benutzerkonto mit Standardeinstellungen kann man daher viel weniger anstellen als mit einem Windows-Benutzerkonto mit Standardeinstellungen.

    Jop, das ist Wahnsinn, aber das ist halt deswegen so, weil DAUs irgendwelche uralten Programme mitschleppen, und die unbedingt im Programmeverzeichnis installiern wollen. Diese Programme haben meistens ein ini-File, das im Programme-Verzeichnis liegt - und dort darf ein normaler Benutzer eben nicht schreiben.

    Wenn ich einem Windows-Benutzer und einem Linux-Benutzer diverse Rechte möglich, sodass der Benutzer das System nicht ruinieren kann, hat der Linux-Benutzer immer noch mehr Rechte als ein entsprechender Windows-Benutzer. Was mir da immer als Paradebeispiel einfällt: Ich darf unter Linux als normaler Benutzer in meinem Homeverzeichnis zusätzliche Programme, die mir der Admin nicht installert hat, installieren. Geht das auch so problemlos unter Windows?

    Klar gehts, man darfs halt nicht in Programme installiern, das Programm sollte zur Laufzeit nicht ins Windows-Verzeichnis schreiben. Außerdem sollte es den Startmenüeintrag nicht im All Users Verzeichnis erstellen.
    Sollte der Installer mies sein, kann mans meistens irgendwie entzippen, und einfach starten. Wird also schon öfters Probleme geben.

    Immer wieder schön, wenn jemand persönliche Beobachtungen mit einem einzelnen Wort, und einem Link zu einem bereits gelesenen Wikipedia-Artikel für ungültig erklären will.
    Fakt ist: Das Modem hat ne LED, die je nach Verbindung die Farbe wechselt. Synchron damit ändert sich die Anzeige im mitgelieferten Tool. Ob ein anderer UMTS-Sender, der noch kein HSDPA kann, in der Nähe ist, oder ob das Modem alles was schneller als altes UMTS ist, als HSDPA bezeichnet, kann ich so schwer beurteilen. Ich bezweifle allerdings, dass hier in der Gegend haufenweise UMTS-Sender rumstehen, da es dafür einfach noch zuwenig Kundschaft gibt.

    Wenn du wenigstens mit deinem Zitat ein wenig den Blödsinn, den ich von mir gegeben habe, eingegrenzt hättest, hätt ich eventuelle Fehler vielleicht gefunden. Eventuell reichts auch, wenn du mit einem ganzen Satz deine Meinung kundtust. Klausi zeigt dir sicher, wie das geht.

    Na im Tool steht HSDPA, und eben die grad mögliche Bandbreite. Und manchmal steht dann halt UMTS dort, und eben weniger Bandbreite. Am Modem selber ist auch eine LED, an deren Farbe man erkennen kann, obs UMTS oder HSDPA ist.

    Vermutlich definiern die einfach eine bestimmte Bandbreite, ab der sies als HSDPA bezeichnen. GPRS wars auf jeden Fall nicht, das wär schon sehr viel lahmer.

    Hab das USB-Modem von Huawei mit one-SIM von meiner Schwester ausprobiert (die hat da 100 MB Guthaben), Ende der Woche krieg ichs selber, mit der Cardbus-Karte.
    Das Huawei-Modem hat ein USB-Storage drin, wo die Software für Windows drauf ist. Installation ist deppensicher, danach auf den großen Connect Button drücken, und gehtscho. Händisch eingerichtet hab ichs nicht. Das Modem wird aber eh auch normal installiert, sollte also mit reiner Treiberinstallation gehn.
    Unter Linux wird erst der USB-Storage gefunden, und dann nix mehr. Laut Anleitungen ausm Netz muss man momentan das Storage-Modul unloaden, dann gehts Modem. Habs aber dann net probiert.
    Beim Modem liegen mehrere Kabel bei, eines braucht 2 USB Stecker, anscheinend zieht das Ding viel Strom. Was passiert, wenn man nur eins ansteckt, weiß ich net. Vielleicht wirds langsamer.
    Vom Empfang war ich positiv überrascht. HSDPA mit ca. 1-1,5 MBit im Burgenland, manchmal hat er auf UMTS umgeschalten. War aber eigentlich nie ein Problem mit der Geschwindigkeit.

    Ne Freundin von mir hats jetzt auch (als ihren einzigen Anschluss) und is afaik zufrieden.

    Wenn man den Usern das Root-Passwort nicht sagt, und sich selbst immer darum kümmert, dass alles geht, is es kein Problem. Beim ZID is es ähnlich, damit kommen auch nicht-Informatiker zurecht.
    Ob man halt den Rundum-Admin außerhalb der Familie spielen will, ist fraglich. Da wird man dann mit Fragen à la "mein neuer Scanner/Drucker/Digicam ausm Blödia Markt geht net" konfrontiert, und kann wenig machen, wenn das Ding halt einfach nicht geht.

    Das Problem hat man aber sowieso, wenn man andern Leuten was installiert. Nur weil man mal was für jemanden gemacht hat, glaubt derjenige dann, ne 24-Stunden-Hotline bei dir gebucht zu haben.
    Und wenn Jahre später der User das Programme-Verzeichnis auf seine Digicam verschiebt, und die Sauhütte danach nicht mehr anspringt, ist natürlich der Herr Informatikstudent schuld, weil er vor 3 Jahren im Windows das Teletubbie-Design abgedreht hat.